Am Sonntagmorgen startete für den ersten Teil der Gruppe die Fahrt ins Elbsandsteingebirge. Nach einer lustigen Bullifahrt, bei der einige Jonglierbälle flogen, erkundeten wir vor dem Abendessen bei einem ersten großen Spaziergang die Gegend. Zum Abschluss des Tages spielten wir noch ein paar Gesellschaftsspiele und probierten unsere erste sächsische Baustelle, die mit einer lustigen Fensterkletterei und viel Schlingenknüpfen endete.
Am nächsten Morgen wurden wir von einem „Hahnenschrei“ aus dem Jungszimmer geweckt. Anschließend begannen wir unsere Höhlensuche, bei der wir schnell fündig wurden. Gegen Mittag trennte sich unsere Gruppe: Während der eine Teil weiterhin durch den Wald wanderte und eine spannende Boofe fand, erledigte der andere Teil den Einkauf und holte den zweiten Teil unserer Gruppe vom Bahnhof ab. Nach einem stärkenden Mittagessen brachen wir, nun alle zusammen, auf, um uns die umliegenden Felsen schon mal aus nächster Nähe anzuschauen. Auf dem Rückweg wurden dann auch fleißig Pilze für das Abendessen gesammelt, die es in Form einer Pilzpfanne gemeinsam mit der Kürbissuppe gab. Wenig später faszinierte Clara alle mit ihren „Feuerbällen“, bevor ein kleiner Teil der Gruppe zu einer spannenden Nachtwanderung aufbrach.
Dienstag
Auch dieser Morgen startete mit einem versuchten „Hahnenschrei“, bevor sich nach dem Frühstück alle fürs Klettern fertig machten, da an diesem Morgen, zur Freude aller, die Felsampel auf Grün stand. An der Falkenwand und dem unteren Bielawächter konnten nun alle ihre ersten Routen probieren und die Aussicht von den Felsköpfen genießen – wenn auch bei windigem und etwas kälterem Herbstwetter. Nach einer guten Portion Kürbissuppe und Bratkartoffeln ließen wir den Abend mit einer Spielrunde ausklingen, bevor ein kleiner Teil der Gruppe, wie auch am Vorabend, zu einer Nachtwanderung aufbrach.
Mittwoch
Nachdem alle von dem mittlerweile weniger überraschenden „Hahnenschrei“ geweckt worden waren, startete der Tag mit leckeren Pfannkuchen. Anschließend brachen wir motiviert zum Klettersteig „Häntzschelstiege“ auf und genossen nach einem coolen Aufstieg die wunderschöne Aussicht und unser Picknick mit Brot und Nutella. Auf dem Rückweg hielten wir bei den Carolafelsen, wo viele barfuß umhersprangen, bevor wir den Klamm-Kletterweg-Abstieg wählten, um auch den Rückweg spannend zu gestalten. Der krönende Abschluss dieses Ausflugs war die Abkürzung, bei der wir aus unseren Standschlingen ein Seil bauten, um uns abzuseilen. Bei der Vorbereitung des Abendessens entstand eine lange Massageschlange, die alle Teilnehmenden entspannte. Wenig später brachen wir dann auf, um unsere Lagerfeuerstelle zu erreichen, wo wir leckeres und vampirsicheres Stockbrot aßen.
Nach einem stärkenden Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Felsen. Da wir regenbedingt noch nicht klettern konnten, übten alle fleißig das Knoten und Schlingenlegen. Nach einer Mittagspause in der Ottomühle konnte es aber endlich losgehen. Ein kleiner Teil der Gruppe brach nach Dresden auf, um die dortige Kletterhalle zu erkunden, während der andere Teil am Dachsenstein klettern ging. Es wurden viele spannende Routen vor- und nachgestiegen, und mehrere Teilnehmende probierten ihre erste Route im Vorstieg im Elbi aus. Nach einer lustigen Spielrunde bauten einige Teilnehmende ein großes Matratzenlager im Flur auf, wo sie die Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen gab es ein lustiges Wecken, bei dem wir mit einem Topf durch die Zimmer zogen, bevor es Pfannkuchen am Matratzenlager gab. Anschließend teilte sich die Gruppe für den Tag auf, da nicht geklettert werden konnte. Gruppe 1 unternahm eine schöne Wanderung an den Schrammsteinen mit schönster Aussicht und einem Kakao zum Abschluss, während Gruppe 2 einen bombastischen Trip nach Tschechien unternahm. Nach leckerem Ratatouille zum Abendessen brachen wir wieder zu unserer Lagerfeuerstelle auf und versuchten, das Beste aus dem zu flüssigen und klebrigen Stockbrotteig zu machen, bevor wir es uns zum Schlafen im Matratzenlager bequem machten.
Nach einem leckeren Pfannkuchenfrühstück entdeckten wir den perfekten Sommer-Winter-Sport für uns: das Treppenrutschen. Im Anschluss daran starteten wir in einen „endgeilen“ Klettertag, an dem die Glasgrundscheibe und der Waldwächter erklommen wurden. Es war ein langer und erfolgreicher Klettertag, an dessen Ende sich die Letzten im Dunkeln mit Stirnlampen abseilten. Nach dem Essen machten es sich alle im Matratzenlager bequem, und es begann ein gegenseitiges Massieren und Kraulen, bei dem alle nach und nach einschliefen.
Sonntag
Am Tag der Abreise starteten wir morgens noch eine große Aufräum- und Putzaktion, bevor wir unsere Sachen in den Bulli einluden. Zum Abschluss gab es dann noch eine Besprechungsrunde, bei der wir Wunderkerzen anzündeten und die schönsten Momente noch einmal Revue passieren ließen.
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