Auf dem Weg zurück geschah das Unglaubliche. Die Flipsi-Group traf als erste beim Campingplatz ein. Dort beschlossen einige (Flipsi, Charly, Jona, Moritz, Tony und Lukas), ihre Zeit im Eisbach weiter zu steigern von 20 auf 30 Minuten. Echt Respekt, dass ihr das so lange ausgehalten habt. Nach kalten 30 Minuten freuten sich auch die 6 umso mehr auf Stefans berühmte Käse-Lauch-Suppe, die zu diesem Zeitpunkt leider noch kalt war. Gespannt warteten wir also darauf, dass das Essen eröffnet wurde. Es dauerte nicht mal halb so lange, bis der Topf wieder leer war. Nach dem Essen machten wir uns auf dem Weg zum Spielplatz im Dorf. Aus einem gemütlichen Spaziergang wurde leider schon nach kurzer Zeit ein Abholauftrag für Oma Eichler. Naja..... besser als die Polizei - oder? Der Abend fand nach dieser (für uns lächerlichen) Aktion ein schnelleres Ende als gedacht. Ein bisschen Werwölfe wurde trotzdem noch gespielt und nach einem interessanten Gespräch mit Oma Eichler nahmen wir auch die Zeltplatzregeln etwas ernster (Die Nachbarn sind alle sehrgriesgrämig, alt und empfindlich.).
Nach einem schönen Morgen, an dem wir ausnahmsweise mal länger schlafen konnten, entschieden wir uns für einen Tag am Felsen. Um ca. 10.00 Uhr standen wir also vollgepackt am Treffpunkt und begannen unsere kleine Wandertour zum Hatelstein, den wir uns nach Absprache mit den Jugendleitern ausgesucht hatten. Unter der Führung von Sammy lief die gesamte Gruppe für kurze Zeit zielstrebig in die falsche Richtung. Aufgefallen war uns das erst, nachdem wir merkten, dass Stefan uns schon eine ganze Weile seltsam beobachtet hatte (was uns, da er das oft tut, erstmal nicht wunderte). Schnell kamen wir also auf die Idee, doch nochmal auf die Karte zu gucken. Dann ging es wieder bergabwärts und an der Straße lang. Da sich heute wohl niemand genau über den Felsen informiert hatte bzw. der uns zur Verfügung stehende Text im Kletterführer einfach nicht gelesen wurde, standen wir schließlich an dem Felsen. Bei purer Hitze, mitten in der Sonne und direkt an der Bundesstraße. Toll - oder? Nachdem der Felsen natürlich nochmal ausführlich studiert wurde, stand fest, es musste ein anderer her. Das überließen wir gekonnt den Jugendleitern. Nach einem kleinen Gespräch zwischen diesen ging es also weiter zum... Dieser hatte ein paar schöne und herausfordernde Routen, die zum Teil auch schwer zu besteigen waren. Nach einem produktiven Tag begannen einige Teilnehmer (Sammy, Piet, Leonida, Finn und Sascha),noch eine Mehrseillängentour zu üben. Der Rest machte sich schon auf den Weg zu unserem vorübergehenden Zuhause. Dort angekommen wurden leckere Pfannkuchen gemacht. Heute war auf jeden Fall genug für alle da und wir aßen uns satt. Gemeinsam spielten wir dann noch Werwölfe bis spät in die Nacht. Wir hörten erst auf, als uns einfiel, dass wir unsere Energie wohl für den nächsten Tag brauchen würden.