Bis zum nächsten Mal! | © DAV Sektion Hameln

Tourbericht: Sommerfahrt der Pandas (Jugendgruppe)

02.01.2026

Die Sektion Hameln hat sich um 7.30 Uhr am 05.07. an der Kletterhalle getroffen. Nachdem wir mit unserem Gepäck Tetris im Kofferraum gespielt haben und die Tür nach etlichen Versuchen endlich zuging, starteten wir unsere Reise.

Die Sascha-Group verließ Hameln verspätet durch einen (kleinen) Umweg und ein “wichtiges" Gespräch zwischen ihrem Alpha (Sascha) und Markus (Zeltplatzassistent), bei dem noch Material abgeholt wurde. Dennoch waren sie nicht die Einzigen, da Flipsi seiner Gang eine (nach ihm) sichere, aber sehr lange Fahrt gewährte. Nachdem auch Flipsis Gang sicher und langsam ankam, wurde das Lager vollständig aufgebaut. Kaum war es fertig, startete die erste Wasserschlacht, wie es für uns üblich ist. Dabei landeten einige (frei- oder unfreiwillig) in dem eiskalten Bach neben dem Zeltplatz von Oma Eichler. Durch diesen gelangte ein Großteil der Gruppe zu einem, für die Bewohner des “Kaffs” Untertrubach wichtigen, Fußballspiel (oder eher Dorffest. auch genannt Kerwa), bei dem auch eine Hüpfburg stand, die später nochmal genauer beschrieben wird. Kurz vor 18.00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Abendessen. Es gab Nudeln. Trotz der Warnung vor Kälte in der Nacht beschlossen einige, diese draußen zu verbringen bzw. zu biwakieren. Spontan kam dann noch die Idee auf, mit den Jugendleitern das Dorffest nebenan zu stürmen. Zufälligerweise stand dort noch die Hüpfburg.

Ich glaube, man kann behaupten, dass sich die Gruppe nicht besser (und wortwörtlich auch näher) kennlernen konnte als in dieser Mini-Hüpfburg, in der nun 15 Leute anfingen zu toben und zu rangeln. Um ca. 2.00 Uhr fiel uns auf, dass der Stecker gezogen wurde und wir nun langsam auf den Boden sanken. Mit den bösen Worten “DIE IST NUR FÜR KINDER!” zogen wir jungen Jugendlichen ab. So endete dieser wunderschöne erste Tag und jeder verabschiedete sich entweder in die Zelte oder in den Schlafsack zum Biwakieren. 

Nach einer kurzen Nacht (5 Stunden) trafen wir uns wie abgesprochen um 7.45 Uhr pünktlich zum Frühstück am ersten vollen Tag. Unser Ziel heute: der Saufels. Durch die Internet-Probleme, die dieses “Kaff”nun mal leider besitzt, mussten wir auf den guten alten Kletterführer zurückgreifen, welcher uns ein paar Schwierigkeiten bereitet hat. Danke in diesem Fall an Stefan, der uns ahnungslos den falschen Weg hat nehmen lassen. Angekommen am Felsen wurden Hängematten und Routen eingehängt und die motivierten Teilnehmer*innen testeten sich am Felsen. Alle anderen versuchten, die in der Nacht verlorenen Schlafstunden mit einer kleinen Pause in der Hängematte nachzuholen. Bis in den Nachmittag hinein blieben wir noch am Saufelsen. Gegen 16.00 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg. Zurück am Zeltplatz beschlossen einige von, uns den Eisbade-Rekord vom Vortag zu brechen und blieben ganze 20 Minuten im Bach. Danach ging es schnell unter die Dusche. Sobald allen wieder einigermaßen warm war, gönnten wir uns ein Stück von Oma Eichlers leckerem (und auch schon bekanntem) Kuchen.

Anschließend ging es an die Vorbereitung fürs Abendessen. Dabei halfen alle mit, denn für die Wraps gab es viel zu schnippeln. Nach dem Abendessen sind einige gegeneinander beim Tischbouldern angetreten. Piet (Sektion Hameln) hielt dabei den Jugend-Vereins-Rekord mit 35 Runden! Zum Abschluss des Tages gab es noch einen kleinen Spieleabend. Gegen 1.00 Uhr hieß es dann ”Gute Nacht”. 

Unser Tag startete wie immer mit einem gemütlichen, gemeinsamen Frühstück. Nachdem wir aufgrund des schlechten Wetters länger schlafen durften, brachen wir gegen 11.30 Uhr zur Boulderhalle Block Helden auf. Stefan aus Goslar brach diesmal mit seinem Auto als erster auf, doch wie wir es von unserem Abkürzungsmeister Sascha kannten, war dieser in aller Ruhe 10 min. vor ihm an der Halle. Dies führtezu großem Erstaunen, welche geheimen Strecken sein Navi bloß immer vorschlägt. Dort angekommen hatte die Flipsi-Group mal wieder ein Problem. Sie waren nicht nur die Letzten (wie immer), sondern mussten sich mit dem Bulli in ein 2-m-Parkhaus quetschen. Ziemlich knapp. Bis auf die Antenne hat unser Auto aber vollständig überlebt. Nachdem wir diese erste Challenge gemeistert haben, kamen die Boulderrouten. Viele unterschiedliche Schwierigkeitsgrade hielten uns den ganzen Tag an der Wand. Gemeinsam überlegten wir, wie auch die Joker-Routen gemeistert werden konnten. Viel Spaß hatten wir bei der roten Route, an der wir überkopf den Einstieg machen mussten. 

Schließlich haben wir aber auch diese gemeistert. Nach einem wunderschönen Gruppenbild um 17.00 Uhr traten wir dann den Heimweg an. Während alle in Richtung Zeltplatz fuhren und auch pünktlich dort ankamen, war die Flipsi-Group (wie immer) fast eine halbe Stunde später da. Merkwürdigerweise stand uns dann auf einmal ein Volleyball zur Verfügung (endlich). Der wurde dann natürlich auch gleich ausprobiert, während die anderen die Spätzle für das Abendessen zubereiteten. Nach den Abendspätzlen (mit Schinken und Zwiebeln und sehr viel Käse), die ziemlich schnell weg waren, wanderten wir noch zur alten Burgruine auf unserem Hausberg. Bis auf die Kälte und die Wolken und die Leute, die fast abgestürzt sind, war es eine sehr schöne Wanderung. An dieser Stelle sollten wir erwähnen, dass nicht wegen uns die Polizei gerufen wurde, sondern der Eimer von allein so laut zu Boden gefallen ist. Wieder am Zeltplatz ging es für die meisten schnell ins Zelt, um ausgeruht für den nächsten Tag zu sein. Die anderen trafen sich noch auf ein kleines Gespräch. Natürlich weit genug vom Zeltplatz, da sie unter keinen Umständen riskieren wollten, jemanden zu stören. 

Nach einer weiteren kurzen Nacht und einem hektischen, verschlafenen Morgen brachen wir gegen 10.00 Uhr zum Höhenglückssteig auf. Zuvor gab es aber noch eine Einweisung in die Klettersteigsets. Da unser kleiner junger Piet eine etwas vorlaute zügige Zunge hatte, durfte er kurzerhand uns allen die Handhabung erklären. Dieser liegt 40 Minuten mit dem Auto vom Zeltplatz entfernt. Alle sollten pünktlich ankommen, doch dann: Die Flipsi-Group ist kurz vor Ende der Strecke, als sie auf einmal einen verschmorten Plastikgeruch wahrnimmt! Sie müssen sich also heute nicht nur wieder durch einen 2-Meter-Tunnel (der aus dem Nichts aufgetaucht war) mit dem fetten Bulli quetschen, sondern hatten jetzt auch ein Problem mit dem Motoröl. Sascha nahm den langen, schweren Weg auf sich, um die Flipsi-Group zu retten. Wie sich herausstellte, war angeblich aber nur die Anzeige des Öls kaputt. Danke dafür. Übrigens: Woher der Geruch kam, ist uns unbekannt (Sascha hat aber nochmal mit dem ADAC gesprochen und alles geklärt. Marderschaden und Sonstiges, was vor der Abfahrt wohl schon bekannt war.). 

Nachdem die Fahrt wieder sicher war, stellte sich heraus, dass auch Flipsi plötzlich Rennfahrer-Gene besaß, was die restliche Fahrt ziemlich lustig und spannend gestaltete. Am Klettersteig angekommen erfüllte sich unser Wunsch. Ein kurzer Anstieg, denn der Muskelkater vom Vortag wollte es uns nicht so leicht machen. Da einige von uns noch nie einen Klettersteig gemacht haben, begannen wir nach Stefans wirklich ausführlicher Einweisung erstmal mit einer kleinen Kindertour und arbeiteten uns dann hoch. Alle trauten sich schließlich sogar an das Teilstück (mit dem Schwierigkeitsgrad E) ran, was durch die glatte Wand und die wenigen Tritte eine große Herausforderung für uns war. 

Durch zeitliche Probleme mussten wir den Klettersteig traurigerweise frühzeitig beenden, aber der Ausflug hat sich insgesamt auf jeden Fall gelohnt. Der Einzige, der nicht unbeschadet davongekommen war, war Stefan, der sich dummerweise mit einer übergroßen Hummel anlegte und den Kampf knapp verlor. Wieder zurück am Campingplatz (Alle waren durch eine Karawanenfahrt ohne Probleme pünktlich angekommen.) fingen wir an, die Kartoffeln fürs Abendessen zuzubereiten. Dieses fiel sehr kurz aus, da sich jemand (Sascha) mit der Menge verrechnet hatte. Dafür verdiente sich darauffolgend Oma Eichler dumm und dämlich, denn die noch hungrigen Teilnehmenden (alle) stürzten sich auf die letzten Stücke ihres Kuchens. Wer zu spät oder danach kam, hatte nur noch eine Chance auf Krümel. Um die aufgenommenen Kalorien wieder zu verbrennen, gingen die Übermotivierten (Sammy, Tony, Flipsi, Moritz und Piet) joggen. Alle anderen ließen den Abend mit ruhigen Gesprächen ausklingen.

Tag 5 startete mit Verwirrung und Frustration. Nachdem wir uns fast pünktlich zum Frühstück versammelt hatten, merkten wir, dass die Jugendleiter noch schliefen. Voller Ärger stahlen wir ihnen erstmal die Leitern vom Dachzelt. Dann kam schneller als gedacht der Hunger. Um 8.00 Uhr konnten wir uns wenigstens schon mal die Brötchen von Oma Eichler abholen, doch der Aufschnitt war im Schuppen eingeschlossen. Danke an Sascha, der mit purer Dreistigkeit ein Vorhängeschloss angebracht hatte. Den Code kannte niemand. Nach den 1.500 Versuchen, den Code zu knacken, strichen wir diese Idee und suchten nach einer anderen Möglichkeit, an unser Frühstück zu kommen. Getrieben vom Hunger quetschten wir also den Kleinsten durch den Türspalt, bis wir bemerkten, dass wir das Schlosskabel verlängern konnten. Um es den Jugendleitern heimzuzahlen, die immer noch in ihren gemütlichen Zelten schliefen, trugen wir Bänke und Tische so schnell wie möglich in die Hütte und begannen hinter verschlossener Tür wohlverdient zu frühstücken. Stefan, der mittlerweile über die Motorhaube aus seinem Dachzelt (ohne Leiter) fliehen könnte, durfte uns dabei vom Fenster aus beneiden. Nach einem außerordentlich leckerenFrühstück ließen wir die Jugendleiter, die schon vor der Tür um Gnade flehten, herein. Den Stolz in ihren Augen sahen wir trotzdem und werden ihn wohl auch nie vergessen. Nach dieser morgendlichen Aktion planten wir für den restlichen Tag einen Ausflug in den Kletterwald nach Pottenstein. Dieser war also nur 20 Minuten mit dem Auto vom Zeltplatz entfernt und besaß viele Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. So konnten wir uns auch in 20 Metern Höhe austoben.

Auf dem Weg zurück geschah das Unglaubliche. Die Flipsi-Group traf als erste beim Campingplatz ein. Dort beschlossen einige (Flipsi, Charly, Jona, Moritz, Tony und Lukas), ihre Zeit im Eisbach weiter zu steigern von 20 auf 30 Minuten. Echt Respekt, dass ihr das so lange ausgehalten habt. Nach kalten 30 Minuten freuten sich auch die 6 umso mehr auf Stefans berühmte Käse-Lauch-Suppe, die zu diesem Zeitpunkt leider noch kalt war. Gespannt warteten wir also darauf, dass das Essen eröffnet wurde. Es dauerte nicht mal halb so lange, bis der Topf wieder leer war. Nach dem Essen machten wir uns auf dem Weg zum Spielplatz im Dorf. Aus einem gemütlichen Spaziergang wurde leider schon nach kurzer Zeit ein Abholauftrag für Oma Eichler. Naja..... besser als die Polizei - oder? Der Abend fand nach dieser (für uns lächerlichen) Aktion ein schnelleres Ende als gedacht. Ein bisschen Werwölfe wurde trotzdem noch gespielt und nach einem interessanten Gespräch mit Oma Eichler nahmen wir auch die Zeltplatzregeln etwas ernster (Die Nachbarn sind alle sehrgriesgrämig, alt und empfindlich.).

Nach einem schönen Morgen, an dem wir ausnahmsweise mal länger schlafen konnten, entschieden wir uns für einen Tag am Felsen. Um ca. 10.00 Uhr standen wir also vollgepackt am Treffpunkt und begannen unsere kleine Wandertour zum Hatelstein, den wir uns nach Absprache mit den Jugendleitern ausgesucht hatten. Unter der Führung von Sammy lief die gesamte Gruppe für kurze Zeit zielstrebig in die falsche Richtung. Aufgefallen war uns das erst, nachdem wir merkten, dass Stefan uns schon eine ganze Weile seltsam beobachtet hatte (was uns, da er das oft tut, erstmal nicht wunderte). Schnell kamen wir also auf die Idee, doch nochmal auf die Karte zu gucken. Dann ging es wieder bergabwärts und an der Straße lang. Da sich heute wohl niemand genau über den Felsen informiert hatte bzw. der uns zur Verfügung stehende Text im Kletterführer einfach nicht gelesen wurde, standen wir schließlich an dem Felsen. Bei purer Hitze, mitten in der Sonne und direkt an der Bundesstraße. Toll - oder? Nachdem der Felsen natürlich nochmal ausführlich studiert wurde, stand fest, es musste ein anderer her. Das überließen wir gekonnt den Jugendleitern. Nach einem kleinen Gespräch zwischen diesen ging es also weiter zum... Dieser hatte ein paar schöne und herausfordernde Routen, die zum Teil auch schwer zu besteigen waren. Nach einem produktiven Tag begannen einige Teilnehmer (Sammy, Piet, Leonida, Finn und Sascha),noch eine Mehrseillängentour zu üben. Der Rest machte sich schon auf den Weg zu unserem vorübergehenden Zuhause. Dort angekommen wurden leckere Pfannkuchen gemacht. Heute war auf jeden Fall genug für alle da und wir aßen uns satt. Gemeinsam spielten wir dann noch Werwölfe bis spät in die Nacht. Wir hörten erst auf, als uns einfiel, dass wir unsere Energie wohl für den nächsten Tag brauchen würden. 

Unser Tag startete wieder früh um 8.00 Uhr mit dem Frühstück, da wir schon um 9.15 Uhr zu unserem Kajak-Trip aufbrechen sollten. Nach einer 20minütigen Fahrt erreichten wir ein namenloses Kaff in der Nähe von Muggendorf. Unser Startpunkt. Nach einer sehr ausführlichen (mies langweiligen) Einführung, wie wir unser Paddel halten sollen, ging es bei fast wolkenlosem Himmel und Sonnenschein los. Vor dem Start warnte uns Flipsi, der sein Handy letztes Jahr verloren hatte, diese gut in die wasserfesten Fässer, die wir bekommen hatten, einzupacken. Nachdem das erledigt war, fingen wir alle hochmotiviert an zu paddeln. Auf dem Weg verloren wir ab und zu ein paar Leute, die zwischendurch aus unerklärlichen Gründen im Fluss gelandet waren und Schuhe und Paddel verloren hatten. Auf der Hälfte der eigentlichen Strecke, die wir fahren wollten, zogen plötzlich Regenwolken auf, die sich voller Schadenfreude auf uns entleerten. Tja - und so platzte unser eigentlicher Plan. Bei der nächsten Anlegestelle in Muggendorf flohen wir also so schnell es ging aus den Booten und stellten uns unter den nächstgelegenen Baum. Die Temperatur war deutlich gesunken und durch die unterwegs geführten Wasserschlachten waren wir nicht nur durch den Regen nass. Unser Schicksal hatte es aber noch schlimmer für uns geplant, denn kaum war Stefan an der Anlegestelle angekommen, merkten wir alle schnell, dass etwas nicht stimmte. Er hatte einen Leistenbruch. Schmerzhaft. Was jetzt folgte, war eine Teamarbeit, auf die wir hinterher alle stolz sein konnten. Die Kajakvermieter wurden angerufen, um uns von der 200 Meter weiter gelegenen Abholstelle abzuholen. Dafür mussten wir aber auch die Kajaks über den Fluss dorthin schaffen. So teilte sich die Gruppe also für kurze Zeit, um sowohl Stefan als auch die Kajaks sicher zurückzubringen. Wieder aufgewärmt und trocken zurück am Zeltplatz erholten wir uns mit einem Stück von Oma Eichlers Kuchen von dem kurzfristigen, chaotischen Ende unserer eigentlich wunderschönen Tour.  Nach einem kleinen Spielenachmittag ging es zur Vorbereitung der Döner für unser Abendessen. Um Stefan, der seine Leiste einfach selbst irgendwie wieder eingerenkt hatte, brauchten wir uns auch keine Sorgen mehr zu machen. Durch die neue Regel (Wer zu spät zum Frühstück kommt, muss abwaschen.) war das dreckige Geschirr sehr schnell sauber und so endete der Tag für unsere Verhältnisse relativ früh. 

Heute stand mal ausnahmsweise die versammelte Mannschaft pünktlich um 8.00 Uhr beim Frühstück, denn niemand wollte es riskieren, abwaschen zu müssen wie die Spätaufsteher gestern. Auf unserem Plan für heute stand die Stierberger Gämsenwand, die nur 10 Minuten mit dem Auto von unserem Zeltplatz entfernt liegt und (laut Jugendleitern) über mehr als 50 Kletterrouten verfügt. Perfekt also für unseren letzten richtigen Tag in der Franken-Jura. Um halb zehn brachen auch schließlich die Letzten (Flipsi-Group) zum Felsen auf, nachdem Stefan schon früh mit ein paar Leuten losgefahren war, um die ersten Routen einzuhängen. Die Wand, die insgesamt 35 Meter hoch ist, mussten wir zwar mit ein paar anderen Kletterern teilen, hatten aber trotzdem (wie immer) unseren Spaß an den verschiedenen Routen. Für eine "kurze" Pause zwischendurch nutzten wir die aufgehängten Hängematten. Da das Wetter standhielt und es nur einmal kurz zwischendurch nieselte, blieben wir den ganzen Tag und traten gegen 18.00 Uhr, mit großer Vorfreude auf das Grillen heute, den Rückweg an. Nach einem kleinen Umweg am Spielplatz vorbei wartete schon Sascha auf uns, der mit einem kleinen Teil der Teilnehmer schon vorher losgefahren war, um das Abendessen vorzubereiten. Nachdem alle das Abendessen genossen haben, wurde der Rest des Abends getrennt in den Zelten oder der Hütte verbracht, da schon die Aufräumarbeiten für den nächsten Tag begannen. 

Letzter Tag. Das war wohl bei den meisten der erste Gedanke nach dem Aufstehen. Das Gepäck wurde weitestgehend am Abend schon fertig gepackt und so hofften wir auf gutes Wetter, damit unsere Zelte möglichst trocken verstaut werden konnten. Das passierte mal wieder nicht und wir mussten warten, bis die Zelte halbwegs trocken waren.

Zum Abschlussessen gab es heute ein besonderes bayrisches Frühstück, was aus Leberkäse und Weißwürsten bestand. Nach einem kurzen Stromausfall stiegen wir wieder auf den Gasherd um und warteten,bis es fertig war. Nebenbei wurden die restlichen Materialien und Lebensmittel zusammengeräumt und eingepackt. Auch nach dem Essen ging es mit dem Aufräumen weiter. Gemeinsam machten wir auch ein Foto mit Oma Eichler, die wir wohl erst auf Saschas und ihrer Hochzeit zu Gesicht bekommen werden. Auf die beiden wäre sogar jedes Traumpaar neidisch. Bei einer gemeinsamen Abschlussrunde sprachen wir nochmal über die vergangene Woche, die uns allen eine Riesenfreude bereitet hat. Unsere Gruppe war super und auch mit den Jugendleitern hatten wir immer unseren Spaß. Generell herrschte hier immer eine tolle Stimmung und die Sommerfahrt wird wohl allen positiv im Gedächtnis bleiben. Das einzige Negative, was wir noch in den Bericht mit aufnehmen wollen, waren die Duschen, die echt verdammt kalt waren. Vielleicht waren wir aber auch nur zu geizig, um 50 Cent für nicht mal 3 Minuten warmes Wasser auszugeben. Möglicherweise waren diese auch der Grund für die Erkältung, die die meisten davontragen werden. Nach einer traurigen Verabschiedung trennten sich nun unsere Wege und wir traten den Heimweg an. Jetzt nach der ersten Woche Sommerfahrt wird ein normales Leben wohl erstmal eine Umstellung für uns sein. Nachdem wir die schläfrige Rückfahrt überstanden haben, landeten wir um 18:00 Uhr an unserer Kletterhalle in Hameln. Um endlich nach Hause zu kommen, räumten wir in Rekordzeit gemeinsam das Auto aus und brachten Materialien in die Halle. Dann hieß es auch für die Hamelner “Tschüss und schöne Sommerferien”.

Bis hierhin wurde der Text komplett von den Teilnehmenden (11 - 17 Jahre) selbst geschrieben. Mir (Sascha) bleibt besonders der Abschluss der Fahrt im Kopf. Anni: “Sascha, ich glaube, IHR habt alles richtig gemacht”. Uns als Jugendleitende (Leonida, Flipsi, Finn, Stefan, Sascha) bleibt nur noch zu sagen: danke für diese großartige Fahrt, welche ihr selbst zu solch einem klasse Erlebnis gemacht habt.