Tapfere Wanderer am Ziel | © DAV Sektion Hameln

Kansteinhütten-Bericht 2025

02.01.2026

Am Wochenende, vom 1. auf den 2. November, fand unser Kansteinhütten-Wochenende statt. Pünktlich um 7. 30 Uhr trafen wir uns in Hameln in der Wittekindstraße zum Verladen des Gepäcks.

Hier starteten 6 tapfere Wanderer zur 31-km-Tour über Afferde zur Obensburg mit unserer ersten Pause. Der Weiterweg am Bisperoder Flugplatz vorbei bis zur Straße Voremberg - Bisperode ging fast nur bergab. Nach Überquerung der Straße folgte der Aufstieg auf den Kammweg der Hasselburg. In der Straßenspitzkehre (Bessinghausen - Haus Harderode) folgte der dornenreiche Weg bis zum ersten Windrad und anschließend hinunter nach Harderode zu unserem alljährlichen Mittagsplatz in der Siedlung. Es folgte der Aufstieg zum Bremker Pass im Ith und der Abstieg am Jungfernstein vorbei hinunter nach den Salzhemmendorfern Quellteichen. Hinunter und durch Salzhemmendorf waren die geteerten Wege dann nur noch ein Klacks. An der Siedlung Grünenplan vorbei ging es unterhalb der Kansteinklippen teilweise weglos hinüber nach Ahrenfeld in die Hütte.

Eine zweite Gruppe von 9 Wanderern startete um 10 Uhr in Coppenbrügge am Bahnhof über Lauenstein, Salzhemmendorf und Grünenplan ebenfalls auf die Kansteinhütte zu. Diese Etappe war 21 km lang.

Zu der Hütte hatte der Schatzmeister schon das Gepäck transportiert, eingeheizt und den Kaffeetisch gedeckt. Nach Eintreffen aller Teilnehmer wurde das Kuchenbuffet eröffnet und der Nachmittag zum Klönen und Regenerieren genutzt.

Um 18.45 Uhr wurde die Grünkohlsaison mit Brägenwurst, Kasseler und Bratkartoffeln, geliefert vom Dorfkrug in Oldendorf, eröffnet. Den Abend ließen wir bei Bier und Wein mit reichlich Gesprächsstoff bis in die Nachtstunden ausklingen. 
 

Am Sonntag galt es, das Gepäck zu verstauen, die Hütte besenrein zu hinterlassen und der Aufstieg auf den Kanstein mit dem Lönsturm hatte es in sich. Nach dem Abstieg durch die Hexenküche und am Bockshorn vorbei erreichten wir Salzhemmendorf. Dort haben wir wieder bei Familie Krüger unser zweites Frühstück mit frischen Brötchen und Kuchen eingenommen. Frisch gestärkt, aber mit vollem Magen, folgte der Aufstiegsweg über die Quellteiche zum Lauensteiner Pass auf den Ithkamm, am Lauensteiner Aussichtsturm vorbei bis zum steilen Abstieg bei Adam und Eva. Nun war es nur noch ein kleines Stück bis zum Coppenbrügger Bahnhof.

Es war wieder ein gelungenes Wanderwochenende bei einer tollen Herbststimmung in den Wäldern. Hoffentlich folgen noch viele dieser Unternehmungen.

Konrad Mäkeler